Zeitz, Jana Friederike
Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography
(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.
Research interests:
- The right to the city
- Social and spatial inequality
- Urban and neighbourhood development planning
- Housing market and allocation strategies
Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de
Pressemitteilung – Jenseits der Kernstadt: ILS-Monitoring StadtRegionen nimmt Subzentren stärker in den Blick
Digitales Angebot betrachtet langfristig die räumliche Entwicklung in Deutschlands städtischen Regionen
07/2026 – 07.10.2026
Großstadtregionen bestehen längst nicht nur aus einer dominierenden Kernstadt und ihrem Umland. Gerade mittelgroße Städte im Einzugsbereich der großen Kernstädte spielen dabei eine besondere Rolle. Sie sind attraktive Wohnorte, bieten Arbeitsplätze und sind Versorgungszentren. Damit sind sie eigenständige Zentren und weit mehr als nur das „Umland“ der nächsten Großstadt. Das aktuelle Update des ILS-Monitorings StadtRegionen macht diese Unterschiede jetzt besser sichtbar. Die WebGIS-Anwendung des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung veranschaulicht die räumliche Entwicklung der 33 größten StadtRegionen in Deutschland in langen Zeitreihen von bis zu 25 Jahren. Die Anwendung kann von allen Interessierten digital kostenlos genutzt werden.
Mit dem neuesten Update wurde die räumliche Systematik des Monitorings grundlegend weiterentwickelt. Die neue Typologie unterscheidet nun fünf Raumtypen: die 33 bevölkerungs- und beschäftigungsreichsten Kernstädte in Deutschland, deren über Erreichbarkeitsmodellierungen definiertes suburbanes Umland, weitere urbane Zentren innerhalb dieses Umlands sowie Zentren und ländliche Räume außerhalb der StadtRegionen. Ergänzt um viele neue Indikatoren ermöglicht diese Raumtypologie einen wesentlich differenzierteren Blick auf die Entwicklung der deutschen StadtRegionen.
Auch inhaltlich wurde das Monitoring erweitert. Anhand einer Reihe von neuen Indikatoren, wie Alten- und Jugendquotienten, Wanderungssalden, der Beschäftigung nach unterschiedlichen Wirtschaftszweigen und Bildungsabschlüssen sowie Siedlungs- und Grünflächen, lassen sich stadtregionale Entwicklungen nun genauer beobachten und zwischen den unterschiedlichen Raumtypen und StadtRegionen vergleichen. Die neuen Daten und Raumkategorien zeigen, dass sich die in den 2010er Jahren noch stark auf die großen Kernstädte fokussierte Konzentration der Bevölkerungsentwicklung seit 2020 etwas abgeschwächt hat. „Das Wachstum der StadtRegionen war im aktuellen Jahrzehnt deutlich ausgeglichener auf Kernstädte, Subzentren und Umland verteilt“, erläutert ILS-Wissenschaftler Dr. Bastian Heider. Gleichzeitig deuten die Entwicklungen der Mietpreise und SGB-II-Quoten an, dass sich einkommensschwächere Haushalte das Leben in den großen Kernstädten zunehmend nicht mehr leisten können. „Das Resultat ist eine Suburbanisierung von Armut mit überproportional steigenden Zahlen an SGB-II-Empfängerinnen und -Empfängern in den stadtregionalen Umlandregionen und -zentren“, so Heider.
Mit dem ILS-Monitoring StadtRegionen beobachtet das ILS die räumliche Entwicklung der 33 größten deutschen StadtRegionen über Zeitreihen von bis zu 25 Jahren. Die interaktive Webanwendung ermöglicht es, räumliche Entwicklungen über lange Zeitreihen nachzuvollziehen und Stadtregionen sowie unterschiedliche Raumtypen miteinander zu vergleichen.
Das aktualisierte ILS-Monitoring StadtRegionen ist verfügbar unter: https://ils-stadtregionen.de/,
Download
- ILS-Pressemitteilung 7 als pdf
- ILS-Pressefoto Monitoring StadtRegionen © Carsten Nawarth/ILS
Kontakt
Wissenschaftliche Ansprechperson:
Dr. Bastian Heider
Telefon: 0231 9051-154
E-Mail: bastian.heider@ils-forschung.de
Pressekontat:
Theresa von Bischopink
Telefon: 0231 9051-160
E-Mail: theresa.vonbischopink@ilsforschung.de
Internationales Projekttreffen im GreenME-Projekt: ILS-Team in Italien
Die ILS-Wissenschaftler*innen Lizzy Moonga, Prof. Dr. Noriko Otsuka, Dr. Shaojuan Xu und Chiara Iodice-Kraft waren Mitte September innerhalb des GreenME-Projektes beim General Assembly Meeting in Bologna (Italien).
Wissenschaftler*innen und Projektpartner aus den sieben Partnerländern Schweden, Polen, Italien, Spanien, Deutschland, Großbritannien und den USA forschen bei GreenME zusammen. Das EU-Projekt untersucht, wie naturbasierte Gesundheitsangebote und Therapien ausgeweitet werden können, um die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Erwachsenen zu verbessern und gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren. Neben dem ILS wurde das „Team Germany“ von der Stadt Herne und Vertreter*innen der Gesellschaft für Gartenbau und Therapie (GGUT) vertreten.
Der Projektpartner University of Bologna’s Department of Agricultural and Food Sciences hatte das Programm organisiert. Neben dem Austausch zu aktuellen Entwicklungen und nächsten Schritten im Projekt, stand die Besichtigung von Praxisbeispielen in Bologna auf dem Programm. Im „Salus Space“ konnten die Teilnehmenden einen Park kennenlernen, in an dem eine der Green-Care-Interventionen des GreenME-Projekts durchgeführt wurde. Dort kommen die Teilnehmenden der Intervention zusammen, um gemeinsam naturbezogenen Aktivitäten wie Garten- und Pflanzenarbeit nachzugehen und so Naturerleben, soziale Interaktion und Wohlbefinden miteinander zu verbinden. Das Meeting ermöglichte damit nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch direkte und praktische Einblicke in lokale Ansätze und Green Care vor Ort.
Nächstes Jahr wird das ILS selbst zur Gastgeberin: Die Abschlussveranstaltung von GreenME findet im Juni 2026 in Dortmund.
Weitere Informationen über das GreenME-Projekt gibt es hier.

Das Projektteam © GreenME
Internationales Projekttreffen im GreenME-Projekt: ILS-Team in Italien
Die ILS-Wissenschaftler*innen Lizzy Moonga, Prof. Dr. Noriko Otsuka, Dr. Shaojuan Xu und Chiara Iodice-Kraft waren Mitte September innerhalb des GreenME-Projektes beim General Assembly Meeting in Bologna (Italien). Wissenschaftler*innen und Projektpartner aus den sieben Partnerländern Schweden, Polen, Italien, Spanien, Deutschland, Großbritannien und den USA forschen bei GreenME zusammen. Das EU-Projekt untersucht, wie naturbasierte Gesundheitsangebote und Therapien ausgeweitet werden können, um die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Erwachsenen zu verbessern und gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren. Mehr…
Forschende aus aller Welt unterwegs in der Dortmunder Nordstadt
Unter der Führung von ILS-Wissenschaftlerin Dr. Cornelia Tippel gab es am 22. September eine Exkursion durch die Nordstadt für junge Forscher*innen aus verschiedenen Ländern. In dem von der Urban Studies Foundation geförderten Seminar haben sich die Forschenden zum Thema Ankunftsquartiere, Wohnen und lokale Initiativen informiert. Unter den Teilnehmenden waren junge Wissenschaftler*innen unter anderem aus Großbritannien, Slowenien, Indien und der Mongolei.
Science Night in Dortmund: ILS präsentiert sich im Dortmunder U und führt Interessierte durch die Nordstadt
Wissenschaft zum Erleben und Mitmachen mitten in der Stadt: Bei der „Science Night“ der Stadt Dortmund war das ILS am vergangenen Freitag (25. September) mit einem Stand und einer Exkursion dabei. Neben dem ILS präsentierten sich rund 50 weitere Akteure aus Dortmund – von Hochschulen und Museen bis hin zum Dortmunder Zoo im und am Dortmunder U. Mehr…





