Zeitz, Jana Friederike
Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography
(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.
Research interests:
- The right to the city
- Social and spatial inequality
- Urban and neighbourhood development planning
- Housing market and allocation strategies
Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de
Science Night in Dortmund: ILS präsentiert sich im Dortmunder U und führt Interessierte durch die Nordstadt
Wissenschaft zum Erleben und Mitmachen mitten in der Stadt: Bei der „Science Night“ der Stadt Dortmund war das ILS am vergangenen Freitag (25. September) mit einem Stand und einer Exkursion dabei.
Wie gelingt die nachhaltige Agrar- und Nahrungsproduktion? Im Foyer des U-Turms konnten die Besucher*innen interaktiv die Projekte des Konsortiums „Agrarsysteme der Zukunft“ entdecken. An einem Multi-Touch-Tisch gab es Einblicke zu Unkrautrobotern, virtuellen Zäunen für Kühe oder der Agrarproduktion auf der Kläranlage. Groß und Klein bekamen von den ILS-Wissenschaftlern Prof. Dr. Thomas Weith und Eyaiu Hassen sowie Ramona Bruck vom Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ) direkte Einblicke in die Projekte. „Wissenschaft zum Anfassen bedeutet für uns, Forschung nicht nur zu erklären, sondern sie erlebbar zu machen. Gerade bei Fragen rund um unsere zukünftige Ernährung ist der Austausch mit der Gesellschaft besonders wichtig“, sagt Prof. Dr. Thomas Weith, der die Koordinierungsstelle am ILS leitet. Die Fördermaßnahme „Agrarsysteme der Zukunft“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
Vom U-Turm aus startete auch der gemeinsame Rundgang „Planen und Forschen mit Peers“ zu der Frage, wie die Perspektiven von Menschen mit eigener Erfahrung von Armut, Wohnungslosigkeit und Ausgrenzung in Stadtforschung und Stadtentwicklung einbezogen werden können. Der Rundgang zu partizipativer Forschung und Stadtentwicklung wurde vom ILS gemeinsam mit der Strategischen Sozialplanung der Stadt Dortmund organisiert. Die Erfahrungsexperten Dennis Dickopp (bodo e. V.) und Hassan Adzaj (Romano Than e. V.) führten die rund 20 Teilnehmenden durch die Dortmunder Nordstadt, mit Stationen u. a. am Dietrich-Keuning-Haus, Café Berta und einem Nähcafé an der Nordstraße. Die Gruppe gewann Einblicke in die Bedeutung der Nordstadt für Armutsbetroffene und Wohnungslose, Neuzugewanderte und Alteingesessene. Erläutert wurden Herausforderungen und Erfolge in der Bildungs- und Integrationsarbeit, insbesondere mit Jugendlichen. Am Beispiel einiger durch die Stadt angekaufter Häuser am Nordmarkt und den Aktivitäten der GrünBau gGmbH im Bereich Wohnungsvermittlung wurden grundsätzliche Fragen der Wohnraumversorgung besprochen. In der Abschlussdiskussion in den Räumlichkeiten des Vereins Romano Than wurde deutlich: „Die Perspektiven von marginalisierten Bevölkerungsgruppen sind für Stadtforschung und -planung essenziell, aber sie brauchen das Engagement aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und nicht zuletzt der breiten Zivilgesellschaft, um in Forschungs- und Planungsprozessen gehört und langfristig eingebunden zu werden“, so die beiden ILS-Wissenschaftlerinnen Dr. Lea Fischer und Dr. Laura Torreiter. Das ILS forscht zurzeit im von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt „MaBIs – Marginalisierte Bevölkerungsgruppen und die solidarische Innenstadt“ zusammen mit Peer-Researchern.
Neben dem ILS präsentierten sich rund 50 weitere Akteure aus Dortmund – von Hochschulen und Museen bis hin zum Dortmunder Zoo. Weitere Informationen auf der Seite der Stadt Dortmund.

Agrarsysteme der Zukunft im Dortmunder U © ILS

Gespräche am Stand © IGZ

Führung mit Peers © Sebastian Sellhorst

Science Night Führung ILS C Sebastian Sellhorst 20
Vom U aus ging es durch die Nordstadt © Sebastian Sellhorst
Visit by Researchers from Japan
On September 23 and 24, the ILS hosted an academic exchange between our researchers from the “Spatial Planning and Urban Design” research group and “Mobilities and Space” and a group of researchers from Fukuyama City University. The guests from Japan presented their current research and learned about the work of the ILS.
The first day of the visit began with presentations by Assoc. Prof. Dr Makoto Yokoyama on the topic “Urban Climate Simulations and Planning Support Tools for Urban Heat Mitigation in Japan” and by Assoc. Prof. Dr Kento Takano on “Land Use Management of the Urbanisation Control Area through Community-Based Allotment Gardens”. From the ILS, Chiara Iodice-Kraft and Lizzy Moonga provided information on the IMECOGIP and GreenME projects. Eyaiu Hassen presented the accompanying project on “Agricultural Systems of the Future”, and Prof. Dr Thomas Weith gave a talk on empirical research into spatial justice. This was followed by a lively discussion on the importance of green infrastructure as a key research topic for the future.
On the second day, Prof. Dr. Yukifumi Makita gave a presentation on “Evaluating the Walking Environments for the Aged in Tomo-cho, Hiroshima :A Case Study From the Perspective of Older Residents”. Dr. Janina Welsch and Dr. Kerstin Conrad presented the WalkUrban project and a dissertation project. In the afternoon of the first day, Prof. Dr. Noriko Otsuka took them to Kokerie Hansa including a visit to Hansaponik. On the second day, the group visited Phoenix West and Phoenix See to tour key industrial heritage sites and regeneration projects in Dortmund. The meeting was organised by Prof. Dr. Noriko Otsuka.
Visit by Researchers from Japan
On September 23 and 24, the ILS hosted an academic exchange between our researchers from the “Spatial Planning and Urban Design” research group and a group of researchers from Fukuyama City University. The guests from Japan presented their current research and learned about the work of the ILS. More…
Erfahrungen aus „Agrarsysteme der Zukunft“: ILS-Wissenschaftler Eyaiu Hassen auf der Reallaborkonferenz 2026
Reallabore haben sich als transdisziplinäres Forschungsformat etabliert. Die Reallaborkonferenz 2026 „Zurück in die Zukunft? Reallabore in Zeiten disruptiven Wandels“ brachte Mitte September Akteur*innen aus Forschung, Praxis und Politik zusammen, um gemeinsam über die Gestaltung, Wirkung und Alltagsrealität von Reallaboren zu diskutieren. ILS-Wissenschaftler Eyaiu Hassen brachte dort seine Erfahrungen aus dem BMFTR Forschungsprojekt „Agrarsysteme der Zukunft“ ein. Mehr…
Erfahrungen aus „Agrarsysteme der Zukunft“: ILS-Wissenschaftler Eyaiu Hassen auf der Reallaborkonferenz 2026
Reallabore haben sich als transdisziplinäres Forschungsformat etabliert. Die Reallaborkonferenz 2026 „Zurück in die Zukunft? Reallabore in Zeiten disruptiven Wandels“ brachte Mitte September Akteur*innen aus Forschung, Praxis und Politik zusammen, um gemeinsam über die Gestaltung, Wirkung und Alltagsrealität von Reallaboren zu diskutieren. ILS-Wissenschaftler Eyaiu Hassen brachte dort seine Erfahrungen aus dem BMFTR-Forschungsprojekt „Agrarsysteme der Zukunft“ ein.
In seinem Lightning-Talk „Vom Experiment zum Netzwerk: Reallabore gemeinsam weiterdenken“ ging es darum, wie Reallabore von- und miteinander lernen können und wie sich daraus tragfähige Netzwerke entwickeln können. Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrags lag auf der Frage, wie die dabei gewonnenen evidenzbasierten Empfehlungen wirksam in die Praxis umgesetzt werden können.
In der Diskussion wurde deutlich, dass es sich lohnt verschiedene Reallaboransätze zusammenzuführen. Gleichzeitig ist das in der Praxis nicht immer einfach: Unterschiedliche Arbeitsweisen, Ziele und Erwartungen können die Zusammenarbeit erschweren und den Abstimmungsbedarf erhöhen. Damit die Zusammenarbeit gelingt, braucht es daher ein gemeinsames Verständnis davon, wie zwischen den Reallaboren zusammengearbeitet soll. Ebenso wichtig ist das klare Bekenntnis zu der kollektiven Zielvision.
Die Konferenz fand zum dritten Mal statt. Sie wird vom Netzwerk „Reallabore der Nachhaltigkeit“ organisiert und wurde in diesem Jahr vom Projekt „Co-Site“ von der Technischen Hochschule Köln auf dem Campus Leverkusen der TH Köln ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie hier.








