Zeitz, Jana Friederike
Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography
(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.
Research interests:
- The right to the city
- Social and spatial inequality
- Urban and neighbourhood development planning
- Housing market and allocation strategies
Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de
Veranstaltung
Virtuelle Veranstaltung zur Frage „Wieviel Transformation steckt in der Pandemie?“ am 07. April 2022 ab 18 Uhr. Prof. Dr. Stefan Siedentop (ILS) wird in seinem Input die Auswirkungen auf die Stadt- und Quartiersentwicklung beleuchten. Mehr…
Wieviel Transformation steckt in der Pandemie?
07. April 2022, von 18 bis 19.30 Uhr
digital
Seit zwei Jahren zeigt uns die Coronapandemie, wie allgemein akzeptierte Kriterien für ein gutes Zusammenleben und Arbeiten relativiert werden müssen. Hygiene und Gesundheitsschutz stehen im Vordergrund. Entindividualisierte Mobilitätskonzepte, eine nachhaltige Produktion in den Quartieren, eine offene Bauweise, die zu Begegnungen einlädt, sind präpandemische Maßstäbe für die Stadtentwicklung. Die Hoffnung auf ein plötzliches Verschwinden der Pandemie hat aber getrogen. Epidemiolog*innen und Virolog*innen warnen seit Jahren vor neuen Gefahren in der globalisierten und verstädterten Welt. Zudem lässt die Pandemie Defizite im Ausbau digitaler Infrastruktur in Deutschland spüren.
Wie sich die Corona-Pandemie auf die Stadt- und Quartiersentwicklung auswirken wird, ist daher eine in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft viel diskutierte Frage. Während die einen die Krise als Chance für mehr Nachhaltigkeit und Resilienz sehen, sehen andere die Gefahr einer Verstärkung von negativen Entwicklungen wie der zunehmenden sozialen Ungleichheit. Prof. Dr.-Ing. Stefan Siedentop vom ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (Dortmund) wird den Stand des Wissens resümieren. Welche Auswirkungen hat die Pandemie im Bereich von Einzelhandel, Wohnen, Mobilität und Freiraumnutzung bislang gezeigt? Welche Entwicklungen zeichnen sich für die Zukunft ab? Wie kann die Stadtplanung Städte krisenfester entwickeln?
Ralf Güldenzopf, der Dezernent für strategische Planung und Stadtentwicklung der Stadt Oberhausen, wird in seinem Vortrag die Neue Mitte thematisieren, auf der bereits in den letzten dreißig Jahren Strukturwandel praktiziert wurde: 390 ha wurden von und für Handel, Gewerbe, Unterhaltung und Forschung erschlossen. Aber der Strukturwandel ist noch nicht abgeschlossen. Gerade die Anforderungen an eine nachhaltige Mobilität sowie die Schaffung von verbindenden Grünstrukturen, aber auch die Integration von Wohnen und Arbeiten im Quartier sind noch besondere Herausforderungen. Dafür stehen fast 40 ha Flächenpotential zur ergänzenden und neuen Entwicklung zur Verfügung. Allerdings werden die Erfahrungen von zwei Jahren Pandemie und die Warnungen von Epidemiologie und Virologie möglicherweise Perspektiven verschieben und andere Priorisierungen notwendig machen.
Durch die virtuelle Veranstaltung führt Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg, stellv. Leiter des Fraunhofer UMSICHT. Nach den Vorträgen der Referenten wird Raum und Zeit für eine Diskussion unter Einbeziehung des Publikums sein. Die Veranstaltung wird übertragen aus dem AV-Studio des Fraunhofer UMSICHT.
Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist ab sofort hier auf der Seite des Fraunhofer UMSICHT möglich.
Organisation
- Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
- ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (Dortmund)
- Stadt Oberhausen
- Wissenschaftsforum Ruhr
Fachpublikation
Volgmann, Kati; Growe, Anna; Münter, Angelika; Osterhage, Frank (2022): Profitiert das Umland vom Boom der Großstädte? Reichweite und funktionale Differenzierung von Ausstrahlungseffekten in den deutschen Stadtregionen. In: Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning, online first February 28, 2022. https://doi.org/10.14512/rur.144.
Veranstaltung
Einladung zum Festprogramm „25 Jahre REGIONALE!“ am 04. April 2022 ab 17.30 Uhr im Landtag NRW in Düsseldorf. Mehr…
Festprogramm „25 Jahre REGIONALE!“
04. April 2022, ab 17.30 Uhr
Landtag NRW, Düsseldorf
Mit den REGIONALEn hat das Land Nordrhein-Westfalen vor fast 25 Jahren eine eigene Form der regionalisierten Strukturpolitik erfunden und damit innovative, regionale Reallabore geschaffen, die bis heute ihrer Zeit voraus sind. Das wird mit einem Festakt gefeiert.
Am Abend des 04. April 2022 heißen André Kuper, Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, und Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, die REGIONALE OstWestfalenLippe 2022, REGIONALE Südwestfalen 2025 und REGIONALE Bergisches Rheinland 2025, die Gäste im Landtag NRW herzlich willkommen.
Veranstalter
- Landtag NRW
- Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Gemeinsam mit:
- REGIONALE 2022 OstWestfalenLippe
- REGIONALE 2025 Südwestfalen
- REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand
Wissenschaftliche Begleitung:
- ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung GmbH
Koordination:
- NRW.URBAN GmbH & Co. KG