Zeitz, Jana Friederike

Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography

(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.

Research interests:

  • The right to the city
  • Social and spatial inequality
  • Urban and neighbourhood development planning
  • Housing market and allocation strategies

Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de

Abschlussveranstaltung des Städtebaulichen Kolloquiums im Sommersemester 2022

Das Städtebauliche Kolloquium „Atmende Städte“ diskutiert am 28. Juni um 18 Uhr zum Thema „Stadt und Land – aufgemischt“. Prof. Dr. Stefan Siedentop (ILS) moderiert die digitale Veranstaltung. Mehr…

Pressemitteilung

Wie Zugewanderte in Deutschland wohnen

ILS-TRENDS wirft kritischen Blick auf den deutschen Wohnungsmarkt

Schlechtere Wohnlage, weniger Quadratmeter, höhere Mieten: Menschen mit Migrationshintergrund wohnen oft schlechter als Menschen ohne Migrationshintergrund. Die aktuelle Ausgabe ILS-TRENDS „Migration und Wohnen – ein kritischer Blick auf den Wohnungsmarkt“ von Simon Liebig, Miriam Neßler, Dr. Heike Hanhörster und Ralf Zimmer-Hegmann fragt nach Gründen dafür und beleuchtet Phänomene und Mechanismen wohnraumbezogener Ungleichheiten.

Zunehmend angespannte Wohnungsmärkte in deutschen Städten und ein Abschmelzen der Sozialwohnungsbestände erschweren ressourcenschwachen Haushalten die Wohnungssuche. „Menschen mit Migrationshintergrund sind besonders betroffen, denn gerade bezahlbare Single-Wohnungen und Wohnraum für Familien mit fünf oder mehr Personen fehlen“, erläutert ILS-Wissenschaftlerin Miriam Neßler. Für Menschen mit Migrationshintergrund ist die Suche aber nicht nur aufgrund des knappen Angebots schwer. „Die Versorgungsengpässe, vor allem bei günstigen Wohnungen, erzeugen in vielen deutschen Städten ein Umfeld, in dem Raum für Benachteiligungen entsteht“, erläutert ILS-Wissenschaftler Simon Liebig. „Auch die Belegungspraktiken von Wohnungsanbietern erschweren Menschen mit Migrationshintergrund die Suche.“

Die Autor*innen zeigen aber auch Potenziale und mögliche Ansatzpunkte für eine gerechtere Wohnraumversorgung auf. „Für ein besseres Angebot sind verstärkte Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, umbau- und umzugsfördernde Maßnahmen und ein Abbau der Diskriminierungen bei der Wohnungsvergabe notwendig“, so Liebig. In den vergangenen Jahren wird zunehmend auch die Bedeutung migrationsgeprägter Viertel, sogenannter Ankunftsquartiere, diskutiert. „Die Integrationsleistung, die dort Tag für Tag erbracht wird, wird inzwischen auch von der Politik erkannt. Soziale Infrastrukturen dort müssen so gestaltet sein, dass sie für Neuzugewanderte wie Alteingesessene gleichermaßen offen sind“, so Neßler.

Das Autorenteam hat für das aktuelle Heft Ergebnisse aus verschiedenen ILS-Projekten zum Thema „Migration und Wohnen“ gebündelt und aufbereitet. Die Ausgabe ist jetzt online.

Pressekontakt

Theresa von Bischopink
ILS, Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0231 9051-160
E-Mail: theresa.vonbischopink@ils-forschung.de

Migration und Wohnen – ILS-TRENDS mit einem kritischen Blick auf den Wohnungsmarkt

Wie steht es um die Wohnraumversorgung von Migrant*innen und ihren Nachkommen? Simon Liebig, Miriam Neßler, Dr. Heike Hanhörster und Ralf Zimmer-Hegmann beleuchten im aktuellen ILS-TRENDS Phänomene und Mechanismen wohnraumbezogener Ungleichheiten. Sie zeigen aber auch Potenziale und mögliche Ansatzpunkte für eine gerechtere Wohnraumversorgung auf. Die Ausgabe „Migration und Wohnen – ein kritischer Blick auf den Wohnungsmarkt“ ist jetzt online. Mehr…

Pressemitteilung

Initiierung nachhaltiger städtischer Landwirtschaft in Deutschland

Im Juni und Juli 2022 organisiert das EU-finanzierte Projekt FoodE im Rahmen der “MyLocalFoodE”- Initiative in der gesamten Europäischen Union mehrere Veranstaltungen und Festivals, die sich mit nachhaltiger Lebensmittelproduktion, kurzen Lebensmittelversorgungsketten und städtischer Landwirtschaft befassen. Auch in Deutschland wird es eine Reihe von Veranstaltungen geben. Ziel ist es, das Bewusstsein für lokale, nachhaltige und widerstandsfähige, zivilgesellschaftliche Initiativen für Lebensmittelsysteme zu schärfen. In Workshops, Lesungen und Aufführungen werden die Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile der städtischen Landwirtschaft informiert.

Berlin
Am 11. Und 12. Juni 2022 findet der „Lange Tag der StadtNatur“ statt. Die Veranstaltung präsentiert die lebendige Natur der Stadtregion Berlin und bietet den Besucher*innen Mitmachaktionen zum Thema Biodiversität in Stadtregionen. Teilnehmer*innen können sich an beiden Tagen im „Wasserhaus“ von Nolde und Partner über Gewächshäuser, Wasser und Recycling informieren (weitere Informationen & Anmeldungen finden sie hier).

Vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2022 öffnet das „Wasserhaus“ unseres Partnerinstituts Nolde & Partner erneut seine Türen. Teilnehmer*innen können in der Zeit das “Wasserhaus” besichtigen.

Am 2. Juli 2022 findet in Berlin und Potsdam die “Lange Nacht der Wissenschaften” statt. Von 17 Uhr bis Mitternacht laden wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Einrichtungen zu mehr als 2.000 Veranstaltungen, Lesungen, Vorträgen und Ausstellungen ein. Das Team vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) wird mit einer Ausstellung  und einem Vortrag im Museum für Naturkunde Berlin vertreten sein (Link für Informationen/Programm: https://www.langenachtderwissenschaften.de/).

Soest
In Soest organisiert die Fachhochschule Südwestfalen einen Online-Workshop, der sich mit Stadtanpassungsstrategien für Landwirte in Stadtrandgebieten beschäftigt. Der Workshop vermittelt theoretisch-wissenschaftliche Erläuterungen zu Geschäftsmodellen und Erfolgsfaktoren für landwirtschaftliche Betriebe in Stadtregionen. Außerdem werden etablierte Landwirte ihr Geschäftsmodell und ihre Anpassungsstrategien als Praxisbeispiel vorstellen. Weitere Informationen folgen noch.

Dortmund
Die in Dortmund geplante Veranstaltung handelt von Renaturierungsmaßnahmen von Städten in der Region Metropole Ruhr. Die Region zeichnet sich neben dicht besiedelten Städten vor allem durch den Charakter der ehemaligen Kohleindustrie aus. Mit Unterstützung des EU-Horizont-Projekts proGIreg, einem Projekt zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen und zur Stärkung der grünen Infrastruktur, wird auf dem Industriedenkmal Kokerei Hansa ein urbaner Bauernhof errichtet. Interessierten Bürger*innen wird eine innovative Art des Pflanzenanbaus vorgestellt. Die innovative Farm auf dem Hansagelände wird Fisch- und Pflanzenzucht in Form einer Aquaponic-Anlage kombinieren. Für die Eröffnungsveranstaltung sind zudem Führungen für Kinder geplant.

Ann-Kristin Steines, wissenschaftliche Mitarbeiterin der ILS Research gGmbH in Dortmund, freut sich auf die Aktivitäten und betont: “Das Thema der nachhaltigen Ernährungssysteme wird immer wichtiger. Um das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen, ist Bildung ein wichtiger Bestandteil. Deshalb wollen wir mit unseren Aktivitäten den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin, Dortmund und Soest das Thema der lokalen und nachhaltigen Ernährungssysteme näherbringen.”

Über FoodE
Unter der Leitung der Universität Bologna vereint FoodE ein hochqualifiziertes Konsortium von 24 Organisationen. Es umfasst Universitäten, Forschungsinstitute, KMU, Nichtregierungsorganisationen sowie Stadtverwaltungen aus acht EU-Ländern. FoodE wird im Rahmen von Horizont 2020, dem Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation (2014-2020), finanziert und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Aus Deutschland beteiligen sich das ILS- Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund, die Fachhochschule Südwestfalen, Soest und das Unternehmen Nolde & Partner, Berlin.

Weitere Informationen unter www.foode.eu

Pressekontakt:

Ann-Christin Kleinmanns, Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0231/9051-131
E-Mail: ann-christin.kleinmanns@ils-forschung.de

Wissenschaftlicher Kontakt:

Ann-Kristin Steines
Telefon: + 49 (0) 231 9051-215
E-Mail: ann-kristin.steines@ils-forschung.de

Go to Top