Understanding Urban Change, Shaping Urban Change
The process of urbanisation in the early 21st century is enormously dynamic: Urban spaces emerge, grow and change, their transformation takes many forms and is increasingly discontinuous and disparate. A better understanding of these processes is a central concern for the spatial urban researchers at the ILS. We investigate the various dimensions of urban change at different levels of scale and in international comparison. In active dialogue with practitioners, policy-makers and societal stakeholders, we gain important insights from this for the sustainable transformation and design of urban spaces.
We have these main research interests.
The process of urbanisation in the early 21st century is enormously dynamic: Urban spaces emerge, grow and change, their transformation takes many forms and is increasingly discontinuous and disparate. A better understanding of these processes is a central concern for the spatial urban researchers at the ILS. We investigate the various dimensions of urban change at different levels of scale and in international comparison. In active dialogue with practitioners, policy-makers and societal stakeholders, we gain important insights from this for the sustainable transformation and design of urban spaces.
We have three main research interests.
News
Neuwahl: Dr. Andrea Dittrich-Wesbuer ist neues Mitglied des Sprecher*innenrats der LAG 21 NRW
Dr. Andrea Dittrich-Wesbuer ist neues Mitglied des Sprecher*innenrats der LAG 21 NRW. Die stellvertretende wissenschaftliche Leitung des ILS und stellvertretende Leiterin der Forschungsgruppe „Mobilität und Raum“ wurde auf der Jahreshauptversammlung im März für drei Jahre in das Gremium gewählt. Der Sprecher*innenrat ist für die strategische inhaltliche und finanzielle Ausrichtung der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e. V. federführend zuständig. Mehr…
ILS-JOURNAL 01/26 – Nutzungskonflikt Fläche
Das ILS befasst sich seit langem mit den Ursachen und Steuerungsmöglichkeiten der Flächeninanspruchnahme. Ziel ist es, die komplexen Wirkungszusammenhänge der Siedlungsentwicklung zu analysieren und darauf aufbauend handlungsorientierte Strategien und Lösungswege zu entwickeln. Im Titelthema dieser JOURNAL-Ausgabe präsentieren wir das laufende Projekt „Regionsbezogene Flächenberichte NRW“, sowie das abgeschlossene Projekt „Regionale Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung“. Ergänzt wird das Titelthema durch ein Interview mit Dr. Fabian Dosch und Klaus Einig vom Partnerinstitut im Projekt, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Mehr…
Dr. Lea Fischer (ILS) erhält den JRF-Dissertationspreis 2026: Auszeichnung für herausragende Forschung zu Bürgerbeteiligung und Planungskultur
ILS-Wissenschaftlerin Dr. Lea Fischer ist mit dem JRF-Dissertationspreis 2026 ausgezeichnet worden. Die feierliche Preisverleihung fand am 13. April 2026 bei der Jahresfeier der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) in Düsseldorf statt. Überreicht wurde der mit 2.000 Euro dotierte Preis von Raphael Tigges MdL, dem Vorsitzenden des JRF-Kuratoriums. Ausgezeichnet wurde Dr. Fischer für ihre Dissertation „Die Erwartungen hinter Bürgerbeteiligung. Planende Verwaltungen und die Konstruktion der Bürger:innenrolle in Planungsprozessen“. Mehr…
Forschung aus NRW: Der JRF-Jahresbericht 2025
Das vergangene Jahr stand für die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) im Zeichen der strategischen Weiterentwicklung. Gemeinsam mit ihren Instituten und Gremien sowie im Austausch mit der Landesregierung hat die JRF intensiv daran gearbeitet, das Profil der Forschungsgemeinschaft weiter zu schärfen. Darüber hinaus präsentieren die 15 Mitgliedsinstitute im Jahresbericht aktuelle Ergebnisse aus ihrer Forschung. Das ILS berichtet aus der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Landeswettbewerb ways2work. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob und unter welchen Bedingungen kooperatives Mobilitätsmanagement in Gewerbegebieten Wirkung entfalten kann. Zum Jahresbericht
JRF vor Ort: Grün, aktiv mobil und gerecht: Wege zu gesunden Städten
Gesundheit wird immer mehr zum Thema der Stadtentwicklung – in Wissenschaft und Praxis. Städte stehen vor wachsenden Herausforderungen wie steigende Temperaturen in dicht bebauten Quartieren, Lärm- und Luftverschmutzung oder fehlende Grün- und Freiräume zur Erholung. Um gute Lebensverhältnisse für alle in urbanen Räumen zu schaffen, gewinnt ein ganzheitlicher Ansatz an Bedeutung, der Gesundheit, Umweltqualität und gerechte Lebensverhältnisse zusammendenkt. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Sicherung ruhiger und zugleich zentral gelegener Wohnorte, der Ausbau qualitativ hochwertiger Grün- und Wasserflächen, die Förderung aktiver Mobilität sowie ein gerechter Zugang zu gesundheitsfördernden Stadträumen für alle Bevölkerungsgruppen. Bei dieser „JRF vor Ort“-Veranstaltung am 18. Mai wollen wir gemeinsam diskutieren, wie unsere Städte lebenswerter, kühler und aktiver gestaltet werden können. Zur Anmeldung
Publications
Autoreduzierte Quartiersentwicklung am Beispiel der Lincoln-Siedlung in Darmstadt – Von überzeugungsgeleiteter Planung zu verändertem Mobilitätsverhalten der Bewohnenden
Annika Schröder und Thomas Klinger aus der FG M haben gemeinsam mit Simon Werschmöller und Martin Lanzendorf von der Goethe-Universität Frankfurt a.M. einen Buchbeitrag veröffentlicht. Der Beitrag geht der Frage nach, wie autoreduzierte Quartiere als Gegenentwurf zur bislang autogerechten Stadtentwicklung geplant und umgesetzt werden können. Er legt dabei einen Fokus auf die mobilitätsbezogenen Überzeugungen der planenden Akteur*innen sowie das Mobilitätsverhalten der Bewohnenden.
Der im Rahmen der Begleitforschung Nachhaltige Mobilität (BeNaMo) entstandene Sammelband „Gemeinsam in Bewegung: Forschung und Praxis für die Mobilitätswende“ stellt praxisnahe Beispiele und Erkenntnisse aus den vom BMBF geförderten Fördermaßnahmen „MobilitätsWerkStadt 2025“ und „MobilitätsZukunftsLabor 2050“ für den ländlichen, suburbanen sowie den städtischen Raum dar. Er soll Akteuren aus Politik, Verwaltung, Planung und Wissenschaft konkrete Impulse für die Mobilitätswende geben und damit Kommunen auf ihrem Weg in eine klimafreundliche Mobilitätszukunft zu unterstützen.
Die urbane Mobilitätswende messbar machen? Konzeption und Anwendung eines Mobilitätswendeindex am Beispiel der Städte Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden
ILS-Wissenschaftler Johannes Aertker und Thomas Klinger aus der FG M haben mit weiteren Kollegen einen Artikel in „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ veröffentlicht. Der Beitrag diskutiert einen auf der Grundlage des Konzepts der Mobilitätskulturen entwickelten Index zur Messung der sozialökologischen Transformation urbaner Mobilität, auch als Mobilitätswende bezeichnet. Damit soll es kommunaler Politik und Planung möglich werden, Fortschritte bei der Umsetzung der Mobilitätswende quantitativ zu messen. Im Ergebnis zeigt sich dass der Mobilitätswendeindex Potenzial für die Analyse von Veränderungen der Mobilitätskultur in Städten hat. https://doi.org/10.14512/rur.2277. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
”We Stretched the Rules”: How Street-Level Bureaucrats in Schools Shape Newcomers’ Access to Resources
ILS researcher Cornelia Tippel, together with Heike Hanhörster from TU Berlin, has published an article in the “Urban Planning” journal. Based on Lipsky’s (1980/2010) concept of “street-level bureaucracy”, this article analyzes the everyday work and practices of school staff to gain a better understanding of their formal and informal role in migration governance and newcomers’ access to resources. Thereby, the article highlights street-level bureaucrats’ embeddedness, in particular in local networks of social infrastructures. https://doi.org/10.17645/up.8570. Further current selected papers can be found here.
Special Issue: Exploring conformorality in planning debates
Stefano Cozzolino from the research group “Spatial Planning and Urban Design”, together with Anita De Franco from the Polytechnic University of Milan, was responsible for a special issue in the journal “Transactions”. The special issue is a follow up product from the annual conference of the AESOP Thematic Group “Ethics, Values and Planning”, which took place at the ILS last September under the title “Breaking through conformorality in urban and regional studies”. In terms of content, it deals with the intriguing concept of “conformorality” that describes the tendency of individuals within a particular group or community to align with specific ideologies and values. Specifically, it deals with the questions of the role and impact of “conformorality” in planning debates. https://doi.org/10.24306/TrAESOP.2024.01.000. Further current selected papers can be found here.
How schools affect neighbourhoods: a conceptual framework for the multiple roles of public schools
Isabel Ramos Lobato hat einen Artikel im „Nordic Journal of Studies in Educational Policy“ veröffentlicht. Basierend auf empirischen Daten aus einer Umfrage unter Bewohnern in fünf finnischen Städten wird in diesem Beitrag ein konzeptioneller Rahmen für das Verständnis der Rolle und des Potenzials von Schulen in der Nachbarschafts- und Sozialentwicklung vorgeschlagen. https://doi.org/10.1080/20020317.2024.2412411. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Events
Jetzt anmelden zum Raumwissenschaftlichen Kolloquium 2023 – Raumentwicklung und Digitalisierung: Wechselwirkungen, Trends und Entwicklungspfade
Die intensiven Wechselwirkungen von Digitalisierung und Raumentwicklung stehen im Mittelpunkt des Raumwissenschaftlichen Kolloquiums 2023 (RWK2023), einer Veranstaltung des Leibniz-Forschungsnetzwerks “Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt – Leibniz R”. Erstmals findet das RWK an zwei Tagen statt: Der 4. Juli richtet sich als Online-Veranstaltung an ein internationales wissenschaftliches Publikum. Tag 2 widmet sich am 5. Juli als Präsenzveranstaltung in Berlin dem anwendungsorientierten Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis 25. Juni möglich. Mehr…
Forum StadtBauKultur: Stadt + Landschaft morgen – sehen, denken, entwerfen
Unter dem Motto „Stadt + Landschaft morgen – sehen, denken, entwerfen“ diskutiert das Forum StadtBauKultur am Montag, 26. Juni, um 19 Uhr im Baukunstarchiv NRW. Im interdisziplinären Kontext des ‚Dortmunder Modells’ an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund fragt die Veranstaltung nach Konstanten, Erweiterungen und Paradigmenwechsel für das architektonische Metier. Die Anmeldung ist bis zum 22. Juni möglich. Zur Internetseite des Forums
Wissenschaft zum Anfassen: SUSKULT auf dem Umweltmarkt in Duisburg
Gemüse von der Kläranlage? Das Verbundprojekt SUSKULT erforscht ein neuartiges Agrarsystem, bei dem für die Lebensmittelproduktion notwendige Ressourcen von einer Kläranlage verwendet werden. Das Projekt präsentiert sich am 03. Juni mit einem Stand beim Umweltmarkt in Duisburg. Besucher*innen können sich dort über die nachhaltige urbane Lebensmittelproduktion informieren. Für Kinder gibt es eine Mitmachaktion. Mehr…
Patient*in Innenstadt: Städtebauliches Kolloquium in Aachen
Am 16. Mai 2023 beginnt um 18:00 Uhr der zweite Teil des Städtebaulichen Kolloquium zum Thema „Patient*in Innenstadt“ im Foyer des Reiff Museums in Aachen. Die Veranstaltung steht unter der Überschrift „Frischer Wind für die Innenstädte“ und wird von ILS-Direktor Prof. Dr. Stefan Siedentop moderiert. Mehr…
Städtebauliches Kolloquium an der TU Dortmund: „All together now! Kooperation und Kollektivität im Urbanen”
Am 2. Mai startet das städtebauliche Kolloquium im Sommersemester 2023 an der TU Dortmund. Los geht es um 18 Uhr im Rudolf-Chaudoire-Pavillon zum Oberthema „All together now! Kooperation und Kollektivität im Urbanen“. Referent*innen sind Michael Ziehl (cityscience.lab, Hamburg), Benjamin Melzer (werkstadt.pact, Essen) sowie Agnieszka Wnuczak und Christoph Stark (kitev.de, Oberhausen). Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der TU Dortmund.




















