Veröffentlicht am: 13. März 2025
Pressemitteilung
Regionale Vernetzung für eine Ernährungswende
Am vergangenen Montag fand im Bürgerhaus Dorstfeld (Dortmund) die Auftaktveranstaltung des Projekts FoodConnectRuhr statt. Unter dem Motto „Der Pott kocht regional, gesund, nachhaltig – und für alle!“ versammelten sich rund 100 Akteure aus der Region, um sich gemeinsam auf das dreijährige Projekt einzustimmen. FoodConnectRuhr ist ein Zusammenschluss von vier Partnern, die ihre Expertise und Netzwerke für den Erfolg des Projekts einbringen. Der Ernährungsrat Dortmund und Region e.V., die ILS Research, NAHhaft e. V. sowie das Umweltamt der Stadt Dortmund werden in den nächsten drei Jahren gemeinsam die Ernährungswende in Dortmund vorantreiben
Das Projekt ist Teil des Modellregionenwettbewerbs “Ernährungswende in der Region”. Im Rahmen dieses Programms fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) modellhafte Projekte, die innovative Beiträge zur Ernährungswende hin zu einer gesunden und an den planetaren Grenzen orientierten Ernährung in den Regionen vor Ort leisten.
Projektziele
Durch eine Stärkung des Angebots und der Nachfrage (Bio-)regionaler Lebensmittel in der Außer-Haus-Versorgung (AHV) vereint FoodConnectRuhr mehrere Ziele gleichzeitig: Klimaschutz, Gesundheit der Bürger*innen, einen verbesserten Zugang zu gesunden Speisen, sowie eine krisenfestere regionale Ernährungswirtschaft. Ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Ziele ist der Aufbau eines starken Netzwerks entlang der gesamten regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette „vom Acker bis auf den Teller“ mit den aktiven Akteuren. Bis Oktober 2027 berät das Projektteam Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) zu nachhaltigen und gesunden Speiseplänen. Dabei legt das Projektteam einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Ernährungsarmut durch inklusive Unterstützungsangebote für finanziell schwache Haushalte. Ein weiteres zentrales Ziel des Projektes ist die Versorgung der Dortmunder AHV mit (Bio)-regionalen Lebensmitteln und dabei Lösungen für infrastrukturelle Herausforderungen wie Verarbeitung, Logistik und Bündelung zu finden.
Auftaktveranstaltung
Die Auftaktveranstaltung am Montagnachmittag bot eine Plattform für den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern über die Wertschöpfungskette hinaus: aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Vernetzung, um das regionale Ernährungssystem nachhaltig zu gestalten. „Wir möchten die Bedarfe der Akteure entlang der Wertschöpfungskette identifizieren und durch gezielte Kommunikation und regelmäßige Netzwerktreffen die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit schaffen“, erklärte die Projektleitung Alexandra Jaik. Mit Beiträgen von Brigitte Hilcher, stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesverbands der Regionalbewegung, Franziska Kampmann, angehende Agrarwirtschaftlerin vom Hof Kampmann, sowie Daniel Kunstleben, Geschäftsführer der FABIDO, und Dirk Liedmann, Landwirt bei der Kornkammer Haus Holte oHG, wurden die unterschiedlichen Perspektiven und Herausforderungen in der regionalen Lebensmittelproduktion und -verarbeitung und – vermarktung beleuchtet.
Ausblick
Der Auftakt des Projekts FoodConnectRuhr ist ein vielversprechender Startpunkt für die Stärkung des regionalen Ernährungssystems. In den kommenden Monaten werden weitere Netzwerktreffen und Dialogformate gemeinsam entwickelt, um die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren weiter zu intensivieren und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln.
Weitere Informationen sowie der Kontakt zum Projektteam finden sich auf der Internetseite von FoodConnectRuhr.
Die Meldung basiert auf der Pressemitteilung „Auftaktveranstaltung von FoodConnectRuhr am 10.03.2025 im Bürgerhaus Dorstfeld“

Aktualisiert am: 14. März 2025